Anleihen-Suche
Alle Staats- und Unternehmensanleihen mit aktuellem Kurs an deutschen Börsen. Suche nach Name, Emittent, ISIN oder WKN – oder stöbere nur mit den Filtern.
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Beispiele zum Loslegen
Staatsanleihen in Euro, unter 1 JahrUnternehmensanleihen in Euro, 1–3 JahreFester Kupon über 4 %Über 30 JahreNullkupon-Anleihen
Datenquellen und Methodik
Quelle. ESMA, Financial Instruments Reference Data System (FIRDS) – für diese Seite auf Anleihen an deutschen Börsen gefiltert und aufbereitet, die Werte selbst unverändert (Datenprüfung: Kupon und Fälligkeit jeder Anleihe werden gegen den Kurznamen im Register und gegen ihren Namen geprüft; bei Abweichung steht „Daten?“ am Namen, der Widerspruch in der Kurzansicht, und es gibt keine Rendite); die ESMA steht in keiner Verbindung zu dieser Seite und prüft sie nicht. Art und Land nach dem LEI-Register (GLEIF). Kurse: Deutsche Börse (Börse Frankfurt, Tradegate) – die Nachhandelsdaten, die jeder Handelsplatz nach der EU-Finanzmarktverordnung MiFIR 15 Minuten verzögert kostenlos veröffentlichen muss; Bundeswertpapiere: Deutsche Bundesbank. Volumen ist der ausgegebene Nennbetrag, Stückelung der kleinste Nennwert – beide in der Währung der Anleihe. Der Filter „Volumen“ trennt bei 100 Mio.: Darunter stellt die Börse oft nur kleine Stückzahlen, ein Verkauf vor der Fälligkeit kann dauern – das Volumen ist ein Anhaltspunkt für die Handelbarkeit, keine Garantie.
Alle Anleihen mit Kurs an deutschen Börsen. Grundlage ist das Register der europäischen Wertpapieraufsicht ESMA, in dem jeder Handelsplatz der EU seine Wertpapiere meldet. Aufgenommen ist jede Anleihe, die in Stuttgart, Frankfurt, auf Xetra, in München (auch gettex), Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover oder bei Tradegate gehandelt wird, weder fällig noch vom Handel genommen ist und in den letzten zwei Wochen einen Kurs hatte – Staats-, Kommunal- und Unternehmensanleihen einschließlich Medium-Term-Notes. Nicht enthalten sind Zertifikate und andere strukturierte Produkte, Wandelanleihen, verbriefte Anleihen (ABS/MBS) und Geldmarktpapiere. Das Register wird wöchentlich übernommen.
Suche und Filter. Jedes Wort muss im Namen, im Emittenten, in der ISIN, der Währung, im Kupon oder im Fälligkeitsjahr vorkommen – „Bund 2050“ findet die Bundesanleihen mit Fälligkeit 2050. Bei deutschen ISINs ist die WKN Teil der ISIN und damit ebenfalls suchbar. Innerhalb eines Filters gilt „oder“, zwischen den Filtern „und“; die Zahl neben jeder Auswahl zeigt, wie viele Anleihen sie mit den übrigen Einstellungen ergibt. Suchbegriff und Filter stehen in der Adresszeile – so lässt sich jede Auswahl als Link teilen. Angezeigt werden höchstens 200 Treffer.
Kündigung. Von uns eingeordnet aus dem Namen – die Klammer „Ausgabejahr(erstes Kündigungsjahr/Fälligkeitsjahr)“, „Und.“ für unbefristet – und der Rückzahlungsart im ESMA-Register; der Name hat Vorrang, weil das Register die Rückzahlungsart oft ungenau meldet. Kündigungsjahr gleich Ausgabejahr: Make-Whole (bei Fix-to-Float-Anleihen „FLR“ dagegen Termin unklar – der erste echte Kündigungstermin ist meist der erste Zinsanpassungstermin); im letzten Jahr vor der Fälligkeit: kurz vor Fälligkeit; früher: ab festem Termin; ohne Jahr im Namen, aber laut Register kündbar: Termin unklar. Hat der Anleger laut Register ein Kündigungsrecht, steht die Anleihe zusätzlich unter „du kannst kündigen“. Verbindlich sind nur die Anleihebedingungen; die Arten erklärt die Seite Kündbare Anleihen.
Art und Land. „Staat“ sind Anleihen eines Zentralstaats, „Öffentlich“ solche von Bundesländern, Regionen und Städten, Förderbanken wie der KfW, staatlich garantierten Emittenten und supranationalen Institutionen wie der Europäischen Investitionsbank; alle übrigen – auch Banken und Versicherer – sind „Unternehmen“. Das Land ist der Sitz des Konzerns laut LEI-Register der GLEIF: Anleihen einer Finanzierungstochter zählen zum Land der Konzernmutter – die Mercedes-Benz International Finance B.V. also zu Deutschland, nicht zu den Niederlanden. Supranationale Institutionen stehen unter „International“.
Kurs. Der Schlusskurs des letzten Börsentags in Prozent des Nennwerts, jeden Morgen übernommen. Für rund drei Viertel aller Anleihen stellt die Börse Frankfurt täglich einen Kurs fest – meist durch den Spezialisten, auch wenn an diesem Tag niemand gehandelt hat („ohne Umsatz“); gab es Abschlüsse, steht der Umsatz auf dem Steckbrief der Anleihe. Bundeswertpapiere zeigen den Kurs der Deutschen Bundesbank. Ohne Kurs in den letzten zwei Wochen erscheint eine Anleihe nicht in der Suche – das betrifft vor allem Anleihen mit 100.000er-Stückelung und Fremdwährungsanleihen, die an deutschen Börsen kaum gehandelt werden. Sobald die Börse wieder einen Kurs feststellt, ist die Anleihe am nächsten Morgen wieder dabei.
Rendite. Rendite bis Fälligkeit in % pro Jahr, aus Kurs, Kupon und Fälligkeit berechnet: jährliche Verzinsung, Zeit taggenau, Stückzinsen eingerechnet, Valuta zwei Börsentage nach dem Handelstag; Zinstermine am Jahrestag der Fälligkeit, bei Dollar-, Pfund- und einigen weiteren Anleihen sowie italienischen Staatsanleihen halbjährlich. Bei Bundeswertpapieren gilt die Rendite der Bundesbank (die eigene Rechnung weicht davon um höchstens 0,005 Prozentpunkte ab), bei inflationsindexierten Bundesanleihen ist es die Realrendite. Keine Rendite gibt es, wo die Rechnung nicht passt: bei variablem oder später wechselndem Kupon („FLR“ im Namen), Stufenzins-, Wandel- und Tilgungsanleihen, unbefristeten und anderen inflationsindexierten Anleihen, unplausiblen Registerangaben und Restlaufzeiten unter zwei Wochen. Fast alle Kurse sind Taxen des Spezialisten ohne Umsatz; das ist bei normalen Anleihen unproblematisch. Liegt eine solche Rendite aber bei unter einem Jahr Restlaufzeit zu weit über Bund (Staaten mehr als 2, Länder und Förderbanken mehr als 1,5, Unternehmen mehr als 3 Punkte), steht sie grau mit Fragezeichen: So günstig verkauft niemand eine Anleihe, die bald zu 100 zurückgezahlt wird – die Taxe ist meist veraltet, der Briefkurs beim Broker höher. Kündbare Anleihen können vor der Fälligkeit zurückgezahlt werden – dann fällt die Rendite anders aus.
Was die Börse liefert und was wir rechnen. Von der Börse (Deutsche Börse, MiFIR-Nachhandelsdaten) kommen Kurs, Zeitpunkt, Stückzahl und Handelsplatz jeder Kursfeststellung – daraus stammen Schlusskurs, Eröffnung, Hoch, Tief, die Zahl der Feststellungen und der Abschlüsse. Aus dem ESMA-Register kommen Rang (erstrangig, nachrangig, tief nachrangig), Besicherung oder Garantie, die Rückzahlungsart (feste Fälligkeit, Kündigungsrechte, Tilgung in Raten, unbefristet), der erste Handelstag und bei variabel verzinsten Anleihen die Zinsformel (Referenzzins, Aufschlag, Zinsperiode) – so, wie der Handelsplatz sie gemeldet hat; fehlt eine Angabe, steht „nicht gemeldet“. Selbst aus diesen Daten gerechnet haben wir: die Rendite, die Restlaufzeit, die Veränderung zum Vortag (gegen unseren gespeicherten Schlusskurs), den Umsatz in Geld (Stück × Kurs je Abschluss) und – auf dem Steckbrief – den Aufschlag zu Bund, die Differenz zur Rendite der Bundesanleihe mit gleicher Restlaufzeit, linear zwischen den beiden nächstliegenden Bundeswertpapieren der Bundesbank interpoliert; nur für Euro-Anleihen mit Rendite und Restlaufzeit bis 30 Jahre. Der Hinweis „kündbar ab …“ ist aus dem Namen gelesen (WM-Kurzbezeichnung „2024(27/33)“).
Steckbrief und Kursverlauf. Ein Klick auf den Namen öffnet die Kurzansicht mit vier Kennzahlen – Kurs, Rendite, Kupon, Fälligkeit (die Veränderung zum Vortag steht als +/− hinter dem Kurs); „Alle Details“ führt zum Steckbrief der Anleihe (anleihe.html?isin=…) mit Kursverlauf, Handel des Tages, Stammdaten, Einordnung und einer Kaufrechnung. Die Börse stellt ihre Tagesdateien nur einen Börsentag lang bereit; die Seite sammelt die Schlusskurse deshalb selbst – seit dem 24.09.2026, jeden Börsentag ein Wert. Für Bundeswertpapiere reicht der Verlauf der Bundesbank bis zur Ausgabe zurück (davor zwei Jahre täglich, älter ein Wert je Woche). Die Mindestanlage ist die Stückelung in der Währung der Anleihe.
Grenzen. Das Volumen ist der ausgegebene Betrag, spätere Rückkäufe sind nicht abgezogen, und Aufstockungen erscheinen mitunter mit Verzögerung. Bei italienischen, britischen und irischen Staatsanleihen meldet das Register nicht die kleinste Stückelung (Italien etwa den Mindestschluss im Großhandel von 2 Mio. €); hier steht der kleinste Nennwert laut Emittent.
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